Leichte Schädel-Hirn-Traumata

Es ist mehr als nur ein Test. 
Es ist das reale Leben. Ihr Leben.

Ein objektiver Ansatz zum Ausschluss von
akuten intrakraniellen Läsionen

 

Für die In-vitro-Diagnostik bestimmt.

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Alinity i TBI ist die bahnbrechende Biomarker-Kombination von Abbott, die beim Ausschluss intrakranieller Läsionen bei Verdacht auf ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (leichtes SHT) unterstützt, wodurch unnötige CT-Aufnahmen reduziert werden.1,2

Bei Verwendung in Verbindung mit anderen klinischen Informationen bietet Alinity i TBI dem medizinischen Team die nötige Sicherheit und Gewissheit, um Patienten schneller entlassen zu können. Dies kann die Optimierung und Effizienz der Versorgung in der Notaufnahme verbessern.1, 3-6

Semiquantitative, objektive Beurteilung von leichtem SHT1

Verwendungszweck

Der SHT-Test umfasst ein Panel von in-vitro-diagnostischen Chemilumineszenz-Mikropartikelimmunoassays (CMIA) für quantitative Messungen von saurem Gliafaserprotein (GFAP) und Ubiquitin-Carboxyl-Terminal-Hydrolase L1 (UCH-L1) in Humanplasma und Serum und ermöglicht eine semiquantitative Auswertung der Testergebnisse, die aus diesen Messungen unter Verwendung eines Alinity i Systems gewonnen werden.

Die Interpretation der Testergebnisse wird in Verbindung mit anderen klinischen Informationen genutzt, um die Beurteilung von Patienten ab 18 Jahren mit Verdacht auf ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (Glasgow Coma Scale 13 bis 15) innerhalb von 12 Stunden nach der Verletzung hinsichtlich der Notwendigkeit einer CT (Computertomographie) des Kopfes zu unterstützen. Ein negatives Testergebnis deutet auf das Fehlen von akuten intrakraniellen Läsionen hin, die sich auf einer Kopf-CT-Aufnahme darstellen lassen.

Der TBI Test ist für die Verwendung in klinischen Laborumgebungen durch medizinisches Fachpersonal vorgesehen.

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Jedes Jahr werden Millionen von Menschen aufgrund eines Verdachts auf ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT) zur Untersuchung in die Notaufnahme geschickt

69 Millionen

Anzahl der Menschen, die jedes Jahr weltweit ein SHT erleiden7

Häufigste Ursache: Stürze

Häufigste Verletzung bei Patienten, die in der Notaufnahme auf SHT untersucht werden9

94,5 % leiden unter einem leichten SHT

Auf der Glasgow Coma Scale (GCS) als Wert von 13 bis 15 definiert8

Aktuelle Hilfsmittel zur Bewertung von leichten SHT
haben erhebliche Nachteile.

Subjektiv, durch Patientenfaktoren beeinflusst

Neurokognitive Beurteilungen wie die Glasgow Coma Scale (GCS) sind subjektiv und können zudem bei Patienten, bei denen Veränderungen des geistigen Zustands oder Sprachbarrieren vorliegen oder die unter Alkoholeinfluss stehen, schwierig durchzuführen sein.9

Primärtest mit geringer diagnostischer Ausbeute

Die diagnostische Ausbeute bei der Computertomographie (CT) des Kopfes – dem primären Diagnoseverfahren bei leichten SHT – ist gering. Regeln für klinische Entscheidungen hatten nur begrenzte Auswirkungen auf die Anzahl oder die diagnostische Ausbeute von CT zur Bewertung von leichten SHT.10-12

Möglicherweise nicht erforderliche Tests, Strahlenexposition

Patienten werden bei potenziell unnötigen CT-Aufnahmen des Kopfes einer Strahlung ausgesetzt, die 100-mal höher ist als bei einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs.13

Langwierige Aufenthalte in der Notaufnahme und Wartezeiten für Patienten

Die Zeit von der Anordnung bis zur Auswertung einer CT-Aufnahme kann ungefähr 3 Stunden betragen – etwa die Hälfte der Gesamtzeit für die Beurteilung von leichtem SHT. Dies führt bei Patienten mit vermutetem leichtem SHT zu langwierigen Aufenthalten in der Notaufnahme.3

Bild mit lilafarbenem Hintergrund
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Optimierung von Versorgung und Ressourcen bei gleichzeitiger Reduzierung von unnötigen CT-Scans um bis zu 40 %1,2

 

 

 

Hintergrundbild: hochsensitiv
Hintergrundbild: hochsensitiv

Mögliche Prognose des Nichtvorliegens von
intrakraniellen Läsionen  

Negativer Vorhersagewert (Negative Predictive Value, NPV)
klinische Sensitivität

Klinische Leistungsparameter (N = 1899)1

  • Ein deutlicher negativer Vorhersagewert bedeutet, dass Sie sicher sein können, dass bei Patienten mit einem negativen Testergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit keine akuten intrakraniellen Läsionen vorliegen
  • Hohe klinische Sensitivität für den Nachweis blutbasierter Biomarker, die auf das Fehlen akuter traumatischer intrakranieller Läsionen hinweisen, die sich für gewöhnlich in CT-Bildern darstellen lassen

 

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Bild mit lilafarbenem Hintergrund
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SCHÄDEL-HIRN-TRAUMATA
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WICHTIGE SICHERHEITSINFORMATIONEN

RX ONLY (Nur zur Verwendung durch oder auf Anweisung eines Arztes)

VORSICHT: Dieses Produkt erfordert die Handhabung menschlicher Proben. Es wird empfohlen, sämtliches Material menschlichen Ursprungs und alle Verbrauchsmaterialien, die mit potenziell infektiösen Materialien kontaminiert sind, als potenziell infektiös zu betrachten und gemäß dem OSHA-Standard für durch Blut übertragbare Krankheitserreger zu behandeln. Dieses Produkt enthält Natriumazid. Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase. Inhalte/Behälter gemäß den geltenden Bestimmungen entsorgen.

Referenzen
  1. Alinity i TBI (GFAP und UCH-L1) [Packungsbeilage] H22974R02. Gebrauchsanweisung. Abbott Diagnostics Februar 2022. 
  2. Daten liegen bei Abbott vor.
  3. Michelson EA, Huff JS, Loparo M, et al. Emergency department time course for mild traumatic brain injury workup. West J Emerg Med. 2018;19(4):635-640. doi:10.5811/ westjem.2018.5.37293.
  4. Bazarian JJ, Biberthaler P, Welch RD, et al. Serum GFAP and UCH-L1 for prediction of absence of intracranial injuries on head CT (ALERT-TBI): a multicentre observational study. Lancet Neurol. 2018;17(9):782-789. doi:10.1016/S1474-4422(18)30231-X.
  5. Wang KKW, Kobeissy FH, Shakkour Z, Tyndall JA. Thorough overview of ubiquitin C-terminal hydrolase-L1 and glial fibrillary acidic protein as tandem biomarkers recently cleared by US Food and Drug Administration for the evaluation of intracranial injuries among patients with traumatic brain injury. Acute Med Surg. 2021;8(1):e622. doi:10.1002/ams2.622
  6. Bazarian JJ, Welch RD, Caudle K, et al. Accuracy of a rapid GFAP/UCH-L1 test for the prediction of intracranial injuries on head CT after mild traumatic brain injury [vor Herausgabe der Print-Version veröffentlicht, 6. August 2021]. Acad Emerg Med. 2021;10.1111/acem.14366. doi:10.1111/ acem.14366.
  7. Dewan MC, Rattani A, Gupta S, et al. Estimating the global incidence of traumatic brain injury. J Neurosurg. 2018;1-18. doi:10.3171/2017.10.JNS17352.
  8. Korley FK, Kelen GD, Jones CM, Diaz-Arrastia R. Emergency department evaluation of traumatic brain injury in the United States, 2009-2010. J Head Trauma Rehabil. 2016;31(6):379-387. doi:10.1097/HTR.0000000000000187.
  9. Centers for Disease Control and Prevention. Get the facts about TBI. 12. Mai 2021. https://www.cdc.gov/traumaticbraininjury/get_the_facts.html (Zugriff am 3. Dezember 2021).
  10. Stiell IG, Clement CM, Rowe BH, et al. Comparison of the Canadian CT Head Rule and the New Orleans Criteria in patients with minor head injury. JAMA. 2005;294(12):1511-1518.doi:10.1001/jama.294.12.1511.
  11. Sharp AL, Nagaraj G, Rippberger EJ, et al. Computed tomography use for adults with head injury: describing likely avoidable emergency department imaging based on the Canadian CT Head Rule. Acad Emerg Med. 2017;24(1):22-30. doi:10.1111/acem.13061.
  12. Sultan HY, Boyle A, Pereira M, Antoun N, Maimaris C. Application of the Canadian CT head rules in managing minor head injuries in a UK emergency department: implications for the implementation of the NICE guidelines. Emerg Med J. 2014;21(4):420-425. doi:10.1136/ emj.2003.011353.
  13. US Food and Drug Administration. What are the radiation risks from CT? Am 5. Dezember 2017 aktualisiert. https://www.fda.gov/radiation-emitting-products/medical-x-ray-imaging/what-are-radiation-risks-ct (Zugriff am 3. Dezember 2021).